Bärenelfe Kapt.1
Warum heißt meine Geschichte "Bärenelfe" ?
...weil sie von unserem Leben mit meiner Mutter-
meiner kleinen Elfe – und von meinem Schwiegervater-
dem (Brumm)Bären erzählt.
meiner kleinen Elfe – und von meinem Schwiegervater-
dem (Brumm)Bären erzählt.
Frei und ohne Scheu, real und ohne Zensur. Wie sagt man doch so schön, die besten Geschichten schreibt das Leben, und manche Menschen führt das Schicksal zusammen, wie auch meinen Mann und mich.
Ich schrieb´ diese Geschichte mal vor einigen Jahren weil ich ein Ventil brauchte, und weil es Niemanden gab, mit dem ich mich austauschen konnte, dem ich mal meine Sorgen, meine Traurigkeit, meine Wut und meine Ängste erzählen konnte, und für all diejenigen, die in einer ähnlichen Situation waren wie wir, und denen ich Mut machen wollte und ihnen sagen wollte: "Ihr seid nicht allein mit Euren Problemen und es gibt immer Hilfe- vor allem von Dir selbst, durch ein anderes Bewusstsein und durch Veränderungen, wenn DU den ersten Schritt machst"
Ich schrieb´ diese Geschichte mal vor einigen Jahren weil ich ein Ventil brauchte, und weil es Niemanden gab, mit dem ich mich austauschen konnte, dem ich mal meine Sorgen, meine Traurigkeit, meine Wut und meine Ängste erzählen konnte, und für all diejenigen, die in einer ähnlichen Situation waren wie wir, und denen ich Mut machen wollte und ihnen sagen wollte: "Ihr seid nicht allein mit Euren Problemen und es gibt immer Hilfe- vor allem von Dir selbst, durch ein anderes Bewusstsein und durch Veränderungen, wenn DU den ersten Schritt machst"
Und so begann alles…
Manche Begegnungen sind schicksalhaft, anders kann ich das nicht beschreiben. So auch die Begegnung zwischen meinem Mann und mir.
Als wir uns vor 1997 Jahren das erste mal begegneten- beide noch mit anderen Partnern verheiratet- wussten wir noch nichts davon, was mal auf uns zukommen würde, wir wussten nur: da war etwas, was uns zusammenbrachte, was es war, sollten wir erst Jahre später erfahren..
Der Weg dahin war alles andere als einfach, es dauerte seine Zeit, es war tränenreich und mehr als nur schwierig...
wie das so ist, wenn man noch in einer anderen Beziehung steckt, Kinder hat, und nach so vielen Jahren, bei mir waren es immerhin fast 24 Ehejahre mit dem Vater meiner Kinder, ausbricht aus seinem Leben.
Irgendwann war`s dann aber geschafft, und wir hatten eine Basis für eine gemeinsame Zukunft.
Es gab schon zu Beginn unserer neuen Partnerschaft Parallelen. Wir wurden am gleichen Tag, vom gleichen Richter, in der gleichen Stunde geschieden. Und die Parallelen sollten weitergehen im Alltag !
Im Winter 2001 kränkelte meine Schwiegermutter, sie war mehrfach gestürzt, und der letzte Sturz fesselte sie gewissermaßen ans Bett. Sie war rücklinks beim Wäsche abnehmen in die Badewanne gestürzt. Sie kam mit einem Wirbelbruch ins Städtische Klinikum. Etwa zeitgleich ging es auch meinem Vater schlechter.
Er wurde immer gebrechlicher, und kam immer öfter in die Urologische Abteilung des Städtischen Klinikums, weil seine Werte und sein Gesundheitszustand oft alarmierend waren. Mein Vater war schon seit einigen Jahre Nierenkrank und musste einmal wöchentlich an die Dialyse.
Meine Eltern feierten im Oktober 2002 noch ihre Goldene Hochzeit, das hatte sich mein Vater so sehr gewünscht, und auch geschafft, danach ging dann alles leider sehr schnell....
Die Kräfte meines Vaters und auch meiner Schwiegermutter ließen immer mehr nach.
Zum Ende des Jahres 2002 wurde mein Vater dann zum Pflegefall und ihm wurde am 23.Dezember ein Bein amputiert. Parallel war auch meine Schwiegermutter seit geraumer Zeit im Krankenhaus, auch schon als Pflegefall, sie nahm ihre Umwelt nicht mehr wahr. Nach dem letzten Sturz hat sie sich nicht mehr so ganz erholt. Ihr Körper hatte sich zudem jetzt erschreckend verändert, sie hatte große Wasseransammlungen im ganzen Körper. Ihre Beine waren doppelt so dick wie normal, und das Wasser rann ihr aus jeder Pore ihrer Haut.
Am 24. Dezember 2002 gegen 10°°Uhr 30 starb mein Vater an einem septischen Schock, leise und sanft schlief er ein. Er hatte seine OP am Tage zuvor recht gut überstanden, und hatte am 24. Dezember, nachdem er sich über sein Frühstück sehr freute, und dieses auch gegessen hatte, zurückgelehnt und seine Augen für immer geschlossen.
Am gleichen Tag, den 24.Dezember 2002 gegen 21°°Uhr 30 verstarb auch meine Schwiegermutter an einer seltenen Form von Leukämie.
Was nun.....????
Zum Jahreswechsel, nach den Beisetzungen, brach dann mein Schwiegervater zusammen.
Er hatte lange Zeit nicht auf die kleinen Signale in seinem Körper gehört, da dafür keine Zeit blieb. Er hatte sich so aufopferungsvoll die ganzen vielen Monate um seine Frau gekümmert, fuhr täglich mit dem Bus in die Klinik, manchmal sogar 2x am Tag, so dass er darüber hinaus seine eigenen Bedürfnisse und Signale hinten anstellte. Jetzt, wo er zur Ruhe kommen konnte, und keiner mehr da war um den er sich kümmern und sorgen musste, meldetet sich sein Körper. Oft ist das so bei uns, so lange wie wir in Aktion sind und unseren täglichen Adrenalinspiegel- unsere Stresspower- in uns haben, geht's immer weiter. Kommt das Wochenende, oder ein paar langersehnte freie Tage, werden wir auf einmal krank. Und wodurch, weil der Adrenalinspiegel sinkt, der Körper läuft auf "Normalflamme" und darf nun mal seinen Infekt, den er bis dahin gut verstecken konnte, rausschmeißen, hat ja auch "im" Körper nichts zu suchen…
Mein Schwiegervater kam ins Krankenhaus und blieb ca.3 Wochen dort.
Eine Niere arbeitete nicht mehr richtig, und er bekam einen seitlichen Ausgang.
Seine Augen wurden auch immer schlechter, er hatte schon einige Operationen an seinen Augen in der Vergangenheit hinter sich, nun standen noch einige Augen OP’s an.
Und so kam es, dass mein Schwiegervater, der 20 km entfernt von uns lebte, des öfteren bei uns war und bei uns übernachtete. So konnten wir ihn fahren, und hinterher versorgen und uns um ihn kümmern.
Im Winter 2001 kränkelte meine Schwiegermutter, sie war mehrfach gestürzt, und der letzte Sturz fesselte sie gewissermaßen ans Bett. Sie war rücklinks beim Wäsche abnehmen in die Badewanne gestürzt. Sie kam mit einem Wirbelbruch ins Städtische Klinikum. Etwa zeitgleich ging es auch meinem Vater schlechter.
Er wurde immer gebrechlicher, und kam immer öfter in die Urologische Abteilung des Städtischen Klinikums, weil seine Werte und sein Gesundheitszustand oft alarmierend waren. Mein Vater war schon seit einigen Jahre Nierenkrank und musste einmal wöchentlich an die Dialyse.
Meine Eltern feierten im Oktober 2002 noch ihre Goldene Hochzeit, das hatte sich mein Vater so sehr gewünscht, und auch geschafft, danach ging dann alles leider sehr schnell....
Die Kräfte meines Vaters und auch meiner Schwiegermutter ließen immer mehr nach.
Zum Ende des Jahres 2002 wurde mein Vater dann zum Pflegefall und ihm wurde am 23.Dezember ein Bein amputiert. Parallel war auch meine Schwiegermutter seit geraumer Zeit im Krankenhaus, auch schon als Pflegefall, sie nahm ihre Umwelt nicht mehr wahr. Nach dem letzten Sturz hat sie sich nicht mehr so ganz erholt. Ihr Körper hatte sich zudem jetzt erschreckend verändert, sie hatte große Wasseransammlungen im ganzen Körper. Ihre Beine waren doppelt so dick wie normal, und das Wasser rann ihr aus jeder Pore ihrer Haut.
Am 24. Dezember 2002 gegen 10°°Uhr 30 starb mein Vater an einem septischen Schock, leise und sanft schlief er ein. Er hatte seine OP am Tage zuvor recht gut überstanden, und hatte am 24. Dezember, nachdem er sich über sein Frühstück sehr freute, und dieses auch gegessen hatte, zurückgelehnt und seine Augen für immer geschlossen.
Am gleichen Tag, den 24.Dezember 2002 gegen 21°°Uhr 30 verstarb auch meine Schwiegermutter an einer seltenen Form von Leukämie.
Was nun.....????
Zum Jahreswechsel, nach den Beisetzungen, brach dann mein Schwiegervater zusammen.
Er hatte lange Zeit nicht auf die kleinen Signale in seinem Körper gehört, da dafür keine Zeit blieb. Er hatte sich so aufopferungsvoll die ganzen vielen Monate um seine Frau gekümmert, fuhr täglich mit dem Bus in die Klinik, manchmal sogar 2x am Tag, so dass er darüber hinaus seine eigenen Bedürfnisse und Signale hinten anstellte. Jetzt, wo er zur Ruhe kommen konnte, und keiner mehr da war um den er sich kümmern und sorgen musste, meldetet sich sein Körper. Oft ist das so bei uns, so lange wie wir in Aktion sind und unseren täglichen Adrenalinspiegel- unsere Stresspower- in uns haben, geht's immer weiter. Kommt das Wochenende, oder ein paar langersehnte freie Tage, werden wir auf einmal krank. Und wodurch, weil der Adrenalinspiegel sinkt, der Körper läuft auf "Normalflamme" und darf nun mal seinen Infekt, den er bis dahin gut verstecken konnte, rausschmeißen, hat ja auch "im" Körper nichts zu suchen…
Mein Schwiegervater kam ins Krankenhaus und blieb ca.3 Wochen dort.
Eine Niere arbeitete nicht mehr richtig, und er bekam einen seitlichen Ausgang.
Seine Augen wurden auch immer schlechter, er hatte schon einige Operationen an seinen Augen in der Vergangenheit hinter sich, nun standen noch einige Augen OP’s an.
Und so kam es, dass mein Schwiegervater, der 20 km entfernt von uns lebte, des öfteren bei uns war und bei uns übernachtete. So konnten wir ihn fahren, und hinterher versorgen und uns um ihn kümmern.
Wir wohnten zu der Zeit genau in der Mitte unserer beiden Eltern. Östlich wohnte Opa und westlich von uns in einem kleinen Dorf Oma. Wenn beide dann in ihrem eigenen Zuhause waren, besuchten wir meine Mutter 2 x die Woche, um die wir uns sorgten, ob sie so ganz allein zurechtkam, da uns schon seit geraumer Zeit aufgefallen war, dass sie sich verändert hatte, und am Wochenende besuchten wir meinen Schwiegervater oder umgekehrt. Bei meinem Schwiegervater kümmerten wir uns um die Einkäufe, meist mit ihm zusammen, um seinen Haushalt und die Wäsche, tranken Kaffee miteinander und führten lange Gespräche. Bei meiner Mutter war es nicht ganz so einfach, sie war in der ersten Phase einer Demenzerkrankung, und das machte die Lage etwas schwieriger. Bei ihr ließen wir unsere Besuche tatsächlich wie „Besuche“ aussehen. Wir saßen zusammen, schauten fern, erzählten, oder gingen mit dem Hund spazieren, gingen zum Friedhof und erledigten in dem Zuge die Einkäufe. Den Abwasch, Staubsaugen und Betten machen, sowie die Waschmaschine betätigen konnte meine Mutter zu dem Zeitpunkt noch ganz gut allein.
Zwar sah man schon einige Defizite, aber sie bekam alles noch gut hin. Auch mein Bruder besuchte meine Mutter oftmals, und half ihr im Garten oder machte Besorgungen für sie. Wenn wir wieder heimfuhren hatten wir daher auch kein ungutes Gefühl.
Trotzdem konnte man die Situation, so wie sie zu dem Zeitpunkt war, nicht belassen.
Eine Lösung musste her, denn auf Dauer ging das nicht mehr....
Weiter mit Kapitel 2
Zwar sah man schon einige Defizite, aber sie bekam alles noch gut hin. Auch mein Bruder besuchte meine Mutter oftmals, und half ihr im Garten oder machte Besorgungen für sie. Wenn wir wieder heimfuhren hatten wir daher auch kein ungutes Gefühl.
Trotzdem konnte man die Situation, so wie sie zu dem Zeitpunkt war, nicht belassen.
Eine Lösung musste her, denn auf Dauer ging das nicht mehr....
Weiter mit Kapitel 2
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